rhinoplastik

Ästhetische Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Ästhetische Nasenkorrekturen, auch bekannt als Rhinoplastik, werden auf Wunsch des Patienten nach einer formschöneren Nase durchgeführt. Ob jedoch eine Nase als markant-charakteristisch oder als unangenehm oder unschön empfunden wird hängt von der persönlichen Einschätzung des Einzelnen ab. Gerade die ästhetische Nasenkorrektur bedarf einer Expertise des Operateurs auf dem Gebiet und sollte unter Berücksichtigung von Risiken sowie Realisierbarkeit des erwünschten Ergebnisses im Rahmen mehrerer Konsultationen im Vorfeld der Operation genau erörtert werden.

Je nach Proportion des Gesichts und nach anatomischen Gegebenheiten der Nase (Nasenform, Dicke der Nasenhaut, ethnische Herkunft) muss entweder eine Nasenverkleinerung oder Nasenaufbau (z.B. bei voroperierten Nasen, asiatischen Nasen) durchgeführt werden. Neben der Formverschönerung sollte auch immer die Atmungsfunktion der Nase berücksichtigt werden. Somit sollte bei jeder Nasenoperation Form und Funktion in den operativen Plan miteinbezogen werden. Wir bezeichnen diese Eingriffe daher gerne als ästhetisch-funktionelle Nasenoperation.

Im Rahmen der Sprechstunde besprechen wir mit Ihnen die Wünsche und Realisierbarkeit des operativen Ziels. Hierfür nutzen wir entweder Skizzen oder auch eine Computersimulation, die es Ihnen ermöglicht, im Voraus zu sehen, wie sich jede neue Form oder Stellung an Ihr Gesicht anpasst.

Nasenoperation

Die Nasenkorrektur gilt als sehr schmerzarmes Verfahren und wird grundsätzlich auf ambulanter Basis in Narkose durchgeführt. Kleine Nasenspitzenkorrekturen können gelegentlich auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

In der Regel werden zwei kleine Schnitten die Innenseite der Nase sowie ein äusserer am Nasensteg durchgeführt. Dies ermöglicht einen optimalen Zugang zum Knorpel, Knochen oder Gewebe möglich, welches unter voller Sicht dann entsprechend umgeformt werden kann.

Komplexe Fälle (z.B. mehrfach voroperiert) können gegebenenfalls eine zweite Operation oder die Knorpelentnahme von anderen Stellen (Ohr, Rippe) erforderlich machen.

Genesung

Eine leichte Kunststoff-Schiene oder Gipsschiene in Kombination mit eine speziellen Tape-Technik wird verwendet, um die Nase für die ersten 1-2 Wochen zu schützen und dabei zu unterstützen, ihre neue Form zu halten. Bei einer reinen Nasenspitzenkorrektur kann meist ein Tapeverband ausreichend sein, so dass auf eine Gipsschiene verzichtet werden kann.

Schwerwiegende Vorfälle und Komplikationen sind bei Nasenkorrekturen als eher selten einzuschätzen.

Nachsorge

In den ersten Tagen ist meist eine Schwellung im Bereich der Wangen und Augen sichtbar, welche jedoch sehr selten schmerzhaft ist.

Die anfängliche Schwellung sowie die Verwendung von Tamponaden oder Silikonschienen können die Nasenatmung behindern und leichte Beschwerden verursachen. Allerdings klingt dies relativ früh wieder ab. Nachblutungen sind bei unserer speziellen Operationstechnik in Hydrodissektion sehr selten.

Obwohl der Grossteil der Schwellung innert 14 Tagen nach dem Eingriff sich deutlich verringert, kann es zwischen 6 und 12 Monate andauern bis das die permanente Form der Nase sichtbar wird.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten für chirurgische Eingriffe an der Nase je nach Patient, Zustand der Haut, Gewebe und Knorpel und so weiter.

Unsere Kosten basieren zusätzlich auf der individuellen Erfahrung ihres Arztes sowie von Art und Umfang des chirurgischen Eingriffs.

Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und abgerechnet, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.

In der Regel übernehmen die meisten Krankenkassen Eingriffe der kosmetischen Chirurgie der Nase nicht, da das Verfahren hauptsächlich als ästhetisch betrachtet wird. In einigen Fällen handelt es sich jedoch um eine kombiniert ästhetisch-funktionelle (Verbesserung das Nasenatmung, Korrektur nach Verletzungen oder einer schiefen Nasenscheidewand) Nasenkorrektur (Septorhinoplastik), bei welchen die Krankenkasse zumindest für einen Teil der Kosten aufkommen.