ethnische nasenkorrektur

Ethnische Nasen-OP
(Ethnische Nasenkorrektur)

Viele Jahre galt die so genannte kaukasische Nase als Idealform, die mit einer operativen Nasenkorrektur erzielt werden sollte.

In der heutigen modernen Nasenchirurgie wird das Schablonenprinzip jedoch nicht mehr angewendet, bei welchem eine von Chirurgen bevorzugte Form in jedes Gesicht platziert wird.

Viel mehr werden bei der ethnischen Nasenchirurgie alle Details des restlichen Gesichts in die operative Planung miteinbezogen. Das Ziel dabei ist es, unter Wahrung des natürlichen Aussehens, ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erzielen, welches zum Rest der ästhetischen Einheiten des Gesichts passt.

Je nach Kultur und Herkunft des Patienten gelten auch unterschiedliche Schönheitsmerkmale, welche berücksichtigt werden müssen. In der Clinic Utoquai bieten wir folgende auf die ethnische Herkunft bezogene Nasenkorrekturen an:

  • Asiatische Nasenkorrektur ("Asian Rhinoplasty")
  • Kaukasische Nasenkorrektur ("Caucasian Rhinoplasty")
  • Mediterrane Nasenkorrektur ("Middle Eastern / Mediterranean Rhinoplasty)
  • Lateinamerikanische Nasenkorrektur ("Latino / Hispanic Rhinoplasty")
  • Afrikanische Nasenkorrektur ("African Rhinoplasty")
  • Indisch-pakistanische Nasenkorrektur ("Indian / Pakistani Rhinoplasty")

Nasenoperation

Die Nasenkorrektur gilt als sehr schmerzarmes Verfahren und wird grundsätzlich auf ambulanter Basis in Narkose durchgeführt. Kleine Nasenspitzenkorrekturen können gelegentlich auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

In der Regel werden zwei kleine Schnitten die Innenseite der Nase sowie ein äusserer am Nasensteg durchgeführt. Dies ermöglicht einen optimalen Zugang zum Knorpel, Knochen oder Gewebe möglich, welches unter voller Sicht dann entsprechend umgeformt werden kann.

Komplexe Fälle (z.B. mehrfach voroperiert) können gegebenenfalls eine zweite Operation oder die Knorpelentnahme von anderen Stellen (Ohr, Rippe) erforderlich machen.

Genesung

Eine leichte Kunststoff-Schiene oder Gipsschiene in Kombination mit eine speziellen Tape-Technik wird verwendet, um die Nase für die ersten 1-2 Wochen zu schützen und dabei zu unterstützen, ihre neue Form zu halten. Bei einer reinen Nasenspitzenkorrektur kann meist ein Tapeverband ausreichend sein, so dass auf eine Gipsschiene verzichtet werden kann.

Schwerwiegende Vorfälle und Komplikationen sind bei Nasenkorrekturen als eher selten einzuschätzen.

Nachsorge

In den ersten Tagen ist meist eine Schwellung im Bereich der Wangen und Augen sichtbar, welche jedoch sehr selten schmerzhaft ist.

Die anfängliche Schwellung sowie die Verwendung von Tamponaden oder Silikonschienen können die Nasenatmung behindern und leichte Beschwerden verursachen. Allerdings klingt dies relativ früh wieder ab. Nachblutungen sind bei unserer speziellen Operationstechnik in Hydrodissektion sehr selten.

Obwohl der Grossteil der Schwellung innert 14 Tagen nach dem Eingriff sich deutlich verringert, kann es zwischen 6 und 12 Monate andauern bis das die permanente Form der Nase sichtbar wird.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten für chirurgische Eingriffe an der Nase je nach Patient, Zustand der Haut, Gewebe und Knorpel und so weiter.

Unsere Kosten basieren zusätzlich auf der individuellen Erfahrung ihres Arztes sowie von Art und Umfang des chirurgischen Eingriffs.

Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und abgerechnet, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.

In der Regel übernehmen die meisten Krankenkassen Eingriffe der kosmetischen Chirurgie der Nase nicht, da das Verfahren hauptsächlich als ästhetisch betrachtet wird. In einigen Fällen handelt es sich jedoch um eine kombiniert ästhetisch-funktionelle (Verbesserung das Nasenatmung, Korrektur nach Verletzungen oder einer schiefen Nasenscheidewand, Korrektur von Spaltnasen) Nasenkorrektur (Septorhinoplastik), bei welchen die Krankenkasse zumindest für einen Teil der Kosten aufkommen.