stirnlifting

Stirnlifting

Mit dem Altern verliert die Haut an Elastizität, feine Falten und Linien bilden sich im Stirnbereich.

Während sich die oberflächliche Faltenbildung über die Jahre aufgrund sonnenbedingter Hautschäden, Dehydratation und dynamischer Muskelbewegungen bilden, entstehen tiefere Falten meist durch chronische Sonnenexposition und bedingt auch durch Veränderungen in der Kollagenbildung der Haut.

Unglücklicherweise vertiefen und betonen sich diese Falten mit der Zeit. Diese gut sichtbaren Linien und Falten auf der ansonsten glatten Stirne, können das Wohlbefinden wie auch Erscheinungsbild, insbesondere bei jüngeren Frauen und Männern, erheblich beeinträchtigen. Diese tiefen oder betonten Falten im Stirnbereich oder zwischen den Augenbrauen, können die Mimik und den Gesichtsausdruck dermaßen verändern, dass die betroffene Person irrtümlicherweise als mürrisch, grimmig, gestresst oder verärgert beurteilt wird, was in keiner Weise dem eigentlichen Gemütszustand der Person entspricht dem entsprechend auch verunsichern kann.

Oberflächliche Stirnfalten

Oberflächliche Falten lassen sich leicht glätten, da sie Teil der oberflächlichen Dermis (Hautschicht) sind.

Mit einfachen Verfahren wie: Laser, Gesichtspeelings, Mikrodermabrasion, Radiofrequenz welches alles Verfahren sind, welche das natürliche erneuern der obersten Hautschicht ( Exfoliation) beschleunigen, wird die Kollagensynthese angeregt, tote Hautzellen abgestoßen und die tiefen Wirkung von Kollagen-bildenden Peptiden und Antioxidantien gefördert.

Stirnfalten (Sorgenfalten)

Falten und tiefe Linien in der Stirne werden hauptsächlich durch die Bewegung der Stirnmuskulatur verursacht (Stirn- oder Frontalmuskel, Augenbrauenheber).

Die unterste Hautschicht, das Unterhautfettgewebe, sind im Körper mit einer speziellen Bindegewebes Schicht eng mit der Haut (Dermis) und dem darunterliegenden Muskel, wie auch dem Knochen verbunden.

Da sich im Alltag der Stirnmuskel mehrmals zusammenzieht, die Augenbrauen anhebt und sich wieder entspannt, wird auch die darüber liegende Haut so mehrmals am Tag, aufgrund dieser Verkürzung, in sich selbst gefaltet. Dieser Vorgang verursacht mit der Zeit diese Vertiefungen und die im Volksmund bekannten "Sorgenfalten" entstehen daraus.

Wie das Wort "Sorgenfalten" bereits suggeriert, tendieren diese Falten zu einem ständigen runzeln der Stirne zu führen, welche das Gesicht müde und älter wirken lässt.

Behandlung von Stirnfalten (Sorgenfalten)

Obwohl man mit nicht-invasiven Behandlungen wie Botox (Botulinumtoxin) in Kombination mit dermalen Fillern (Hyaluronsäure etc.) einen sehr guten Effekt im Stirnbereich erreichen kann, in dem man die Muskeltätigkeit abschwächt und dadurch die Faltenbildung stark reduzieren bzw. sehr natürlich glätten kann, kann man dem Gesicht auf schnelle und einfache Weise seine alte Frische zurückgeben. Leider ist dieser Effekt nicht von Dauer und nimmt nach 4-6 Monaten langsam wieder ab, die Falten kehren langsam wieder zurück und die Behandlung mit Botox und Fillern muss wiederholt werden.

Eine nachhaltige und lang anhaltende Lösung ist das entfernen und straffen von überschüssiger Haut im Stirnbereich mittels einem Stirnlift.

Das Stirnlifting kann man offen oder mit einem Endoskope (kleine Kamera, die man unter die Haut schiebt) durchführen.

Beim offenen Zugang, welcher lediglich durch einen etwas längeren, aber kaum sichtbaren Schnitt, im Haarbereich oder Haaransatz erfolgt, ermöglicht dem Operateur, die überschüssige Haut von der darunter anhaftenden Hautschicht zu lösen.

Das Stirnlifting wird besonders bei Patienten das bevorzugte Verfahren sein, welche sich folgendes Resultat vom Eingriff erwarten:

  • Lang anhaltende und gut sichtbare Reduktion der Stirnfalten.
  • Verkürzen der hohen Stirne mit dem vorverlegen des Haaransatzes.
  • Anheben von tiefliegenden Augenbrauen.

Genesung

Zwischenfälle oder Komplikationen sind bei einem erfahrenen Operateur sehr selten. Dennoch kann wie bei allen operativen Eingriffen, verschiedene Faktoren die Heilung beeinflussen:

  • Hauttyp.
  • Ethnischer Hintergrund.
  • Ausmass der Hautelastizität und Beschaffung.
  • Individuelle Heilungstendenz.
  • Alter.
  • Umweltfaktoren wie Rauchen, Schwerkraft oder Sonnenexposition.
  • Vorbestehende Grundleiden (zB. Diabetes).

Nachsorge

Jede Schwellung und Verfärbung des Stirnbereiches tritt vorübergehend auf und verringert sich innerhalb weniger Tage.

Bei wenigen Patienten kann es zu vorübergehendem Haarverlust oder Verdünnung der Haare im Narbenareal kommen. Dieser Haarausfall normalisiert sich in den meisten Fällen innerhalb von 3 - 6 Monaten.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten eines Stirnliftings, je nach Patient, Zustand der Haut, Ausmass des Eingriffs und abhängig davon, welche zusätzlichen Verfahren damit durchgeführt wurden. Zum Beispiel werden obere Augenlidstraffung sehr gerne in Kombination mit dem Stirnlift durchgeführt, um dadurch ein noch besseres Resultat zu erreichen.

Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und vereinbart, so da es sich jeweils um eine Fallpauschale handelt.

Im Allgemeinen werden Stirnlifting und Faltenbehandlung an der Stirne nicht von den Krankenkassen übernommen, da das Verfahren als kosmetischer Eingriff gilt.