facelifting

Facelifting (Gesichtsstraffung)

Wenn die Gesichtshaut ihre Elastizität im Laufe des Lebens verliert, durch UV-Strahlen der Sonne beschädigt und brüchig wird oder sich altersbedingt die Kollagen-Produktion reduziert, entstehen Falten.

Um die sichtbare Erscheinung dieser alternden Haut zu minimieren und zu reduzieren, die jugendlichen Konturen des Gesichtes wieder wiederherzustellen und somit ein sichtbar frischeres und jüngeres Aussehen zu erreichen, wird ein Faceliftverfahren, auch als Rhytidektomie bezeichnet, empfohlen.

Operation

Ein Facelift erfolgt in der Regel stationär und wird unter Sedierung oder leichter Allgemeinanästhesie durchgeführt.

Die Schnittführung erfolgt meist wenig sichtbar, vor und um das Ohr herum. Dies ermöglicht dem Chirurgen, die Haut von dem darunterliegenden Gewebe unter Schonung wichtiger Strukturen (Nerven und Gefässe) zu lösen. Das exponierte Fett- und Muskelgewebe (SMAS) kann dann entsprechend gestrafft und die überschüssige Haut ohne Spannung entfernt werden.

Genesung

Schwerwiegende Komplikationen treten nach Facelift-Verfahren extrem selten auf. Wie bei jedem operativen Verfahren können jedoch Komplikationen auftreten, wie zum Beispiel Wundheilungsstörungen oder Narbenbildungen.

Je nach Hauttyp und Lifestyle bleibt der Effekt der Gesichtsstraffung zwischen 7 bis 15 Jahren erhalten; falls erwünscht, ist danach eine weitere Nachstraffung möglich.

Nachsorge

Jede Schwellung und Verfärbung des Gesichts tritt vorübergehend auf und verringert sich innerhalb weniger Tage.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle klingen die Nachwirkungen eines Facelifts - etwa Schwellungen oder leichte Blutergüsse - innerhalb von 14 bis 21 Tage nach der OP ab, und Sie können dann anschließend Ihrer Arbeit und Ihren normalen täglichen Aktivitäten wieder nachgehen.

Ebenfalls kann es sein, dass Ihre Haut zunächst noch spannt oder weniger empfindlich ist, was aber in der Regel innerhalb weniger Wochen bis Monaten wieder vollständig abklingt.

Kosten

Wie bei jedem kosmetischen Verfahren variieren die Kosten einer Facelift Behandlung je nach Patient, Zustand der Haut, Ausmass des Eingriffs und abhängig davon, welche zusätzlichen Verfahren damit durchgeführt wurden. Zum Beispiel Augenlidstraffung, Dermabrasion (Abschleifen der Haut), Lipofilling (Injizieren von Fettgewebe) und so weiter.

Selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten für Operation, Narkose und Aufenthalt bereits im Voraus besprochen und abgerechnet, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.

Im Allgemeinen werden Facelifts (Rhytidektomie, Gesichtsstraffung) nicht von den Krankenkassen getragen, da das Verfahren als kosmetisch betrachtet wird.